Karpathos
Versteckte Perle zwischen Kreta und Rhodos


Pigadia


Lefkos


Olympos



Griechische Köstlichkeiten


Türkisblaues Meer, einsame Buchten, verträumte Dörfer machen den besonderen Charme dieser griechischen Insel aus. Vom großen Touristenstrom bleibt diese Perle in der Ägäis verschont. Reiseziel für Individualisten die Ursprünglichkeit und Ruhe suchen. Sie schätzen die malerischen Dörfern mit ihren schmucken und komfortablen Unterkünften, die gastlichen Tavernen und lieben die versteckten einsamen Buchten. Hier kann man die Seele getrost baumeln lassen und Hektik und Stress vergessen.

Bergdörfer
Der besondere Reiz der Insel ist die lebendige griechische Tradition die man in den Bergdörfern entdecken kann. Othos im Süden und Olympos im Norden sind Dörfer die sich wie Vogelnester an den rauen steinigen Berghang schmiegen. Es scheit so als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Frauen in ihren traditionellen Trachten, die ihre Handarbeiten vor den Häusern verrichten, oder in kleinen Tavernen die köstlichen einheimischen Gerichte zubereiten, prägen das Ortsbild. Immer zu einem Plausch mit den Reisenden aufgelegt und ein fröhliches und herzliches Lächeln parat.
Während man Othos gut mit einem Leihwagen oder Bus erreichen kann ist man besser beraten Olympos per Schiff zu besuchen. Die holprige Staubstraße ist zu Zeit gesperrt und wird asphaltiert.
Von Hafen in Pigadia legt jeden Morgen das große geräumige Holzschiff ab und bringt die Gäste nach Diafani. Vorbei an kleinen Buchten und schroffen Felsen, dauert die Reise in familiäre Atmosphäre ca. 70 Minuten. In Diafani dem kleine Küstendorf im Norden der Insel, geht dann die Reise per Bus weiter. Steil windet sich die neue Straße hinauf in die Berge. Auf halber Höhe gibt es einen kurzen Fotostopp um die Schönheit des Dorfes Olympos auch den Daheimgebliebenen zu zeigen.
Vom Parkplatz aus erkundet man das 1000 Jahre alte Dorf zu Fuß. Kleine Gassen mit vielen Stufen führen vorbei an den schmucken kleinen Häusern. Tavernen und kleinen Geschäften. Sofia, in ihrer schwarzen Tracht, weiß was sie ihrem Cafe schuldig ist, und auch was die Gäste lieben. Für den Fotografen posiert sie gekonnt vor der Eingangstüre. Sie serviert köstlichen Cafe Frappe` und zeigt stolz Zeitungsausschnitte und Fotos, die ihr die Gäste geschickt haben.
Herzlichkeit und neugierige Anteilnahem zeichnen die Menschen aus. Ein freundliches „Jassu,“ was so viel wie „Grüß dich“ heißt, ist oft der Auftakt zu einem kleinen Plausch. Elena, die Köchin der kleinen Taverne nahe der Kirche, zeigt gerne ihre Kochkünste. Im Eiltempo stellt sie von Hand die köstlichen Makkaroni her, die Spezialität von Olympos.
Gebräuche wie das Brotbacken im Gemeinschaftsofen gehören noch heute zum Lebensalltag und der Beruf des Bäckers ist in den Bergdörfern nicht bekannt.
Nicht ungewöhnlich ist es auch, dass der Gast eingeladen wird einen Blick in ein traditionelles karpathiotisches Einraumhaus aus dem 18. Jh. zu werfen. Das Dach wird nur von einem großen Holzpfeiler getragen. Die traditionelle Einrichtung ist noch in jedem Haus zu finden.
Hier auf Karpathos haben die Frauen das Sagen und auch das Geld. Immer die älteste Tochter bekommt den Familienschatz in Form von Goldmünzen überreicht. Auf der geschnitzten Empore im Wohnzimmer ist die Mitgift der Töchter zu sehen. An den Wänden die Hochzeitsfotos von Großeltern, Eltern und Kindern. Drei Tage kann schon mal so ein Hochzeitsfest dauern und zu dem Anlass werden dann die prächtigen Feiertagstrachten getragen.
Die Kirche, das Kleinod des Dorfes, ist prächtig mit Ikonen und Wandgemälden ausgestattet, diese findet man auch in den unzähligen Kapellen, die von den Familien gebaut und betreut sind.
Die alte Windmühle am höchsten Punkt im Olympos dreht sich gemächlich. Früher wurde hier das Korn gemahlen, das mühsam auf den steilen Berghängen in Terrassen angebaut wurde. Heute dreht sie sich nur mehr als Zierde und ist ein begehrtes Fotomotiv.
Nachmittag verlassen die Gäste, das wohl einzigartige Bergdorf, dann kehrt wieder die Ruhe ein, die schon seit Jahrhunderten hier herrscht.

Strände
Lefkos, an der Ostküste, erreicht man über eine wildromantische Bergstraße. Duftende Kräuter, bunte Sträucher und Pinien säumen den Weg. Der kleine Ortskern ist umgeben von vier Stränden und einem kleinen Bootshafen. Gemütliche Tavernen sorgen für das leibliche Wohl und die kleinen Pensionen und Hotels bieten das richtige Ambiente - Urlaub für die Seele. Das ist auch das Motto des Reiseladens der Griechenland Spezialist von Ruefa Reisen. Ausgesuchte Appartements und Studio sind ein Garant für erholsame Ferien. Der flache Sandstrand mit seinem glasklaren Wasser ist auch für Familien mit Kleinkindern gut geeignet.
Amopi, südlich von Pigadia gelegen, zählt zu den schönsten Badeplätzen der Insel. Der feine Kies und Sandstrand umringt von wildzerklüfteten Bergausläufern und versteckten kleinen Buchten bietet Ruhe und Frieden. Ob Baden oder Wandern hier ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen. Mit dem Bus ist man auch schnell in Piagada, dem Hauptort der Insel. Die lebhafte Hafenpromenade erwacht am Abend, Bars, Restaurants, Disco und
Geschäfte laden zum Bummeln ein. Der Hafen ist auch der Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten per Boot. Agios Minas eine kleine aber feine Bucht im Norden der Insel wird mit einem großen alten Holzsegler angelaufen. Ein Tagesausflug den man auf keinen Fall versäumen sollte.

Essen & Trinken
Die ursprüngliche griechische Küche auf Karpathos ist einfach und deftig mit viel frischem Gemüse aus dem eigenen Garten. Noch heute finden sich viele ungewöhnliche vegetarische Gerichte, Salate und Eintöpfe auf der Speisekarte. Typische karpathiotische Spezialitäten sind Fassoláda, eine Suppe aus weißen Bohnen mit Möhren und Sellerie, und Kokkinistó, im Tontopf geschmortes Lammfleisch. Unbedingt probieren sollte man jedoch Menoúles, in Salz und Öl marinierte Sardellen. Von dem süßen griechischen Gebäck schmecken Loukoumádes besonders gut, in Öl ausgebackene Hefeteigkugeln, die mit Honig übergossen werden.
Wein wird auf Karpathos kaum angebaut. Den heimischen kräftigen Roséwein bekommt man am ehesten im Dorf Othos, das mitten im Hauptanbaugebiet der Trauben liegt.


Info:

Restplätze: Abflüge Juli/August bei Ruefa Reisen und www.ruefa.at
z. B. 1 Woche Studio oder Appartement Roulette ab € 479,--

Lauda Air fliegt jeden Dienstag ab Wien, Linz und Graz nach Karpathos mit ganz neuen 737-800 Maschinen.
Wer Griechenland mit Lauda Air und Reiseladen entdeckt, kann sich schon beim Flug mit vielen Extras verwöhnen lassen:
Preisgekröntes Catering von Do & Co - gratis Getränke inkl. Wein und Bier.
Vortages Check-In ermöglicht einen stressfreien Abflug. Überraschungen für Kleinen. Miles & More, gratis Tageszeitungen und Magazine und kostenloser Kopfhörer.
Für Flüge ab Wien sind auch Einzelplätze buchbar - günstige Angebote finden Sie auf www.laudaair.com.


Fotogalerie